Die Pasticceria Mangiarte und die Hausherren Ivan und Berardo

 

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Ivan und Berardo haben die Pasticceria Mangiarte im Frühjahr 2015 eröffnet. Hier wird italienische Gastfreundschaft mit italienischer Backkunst kombiniert. Da ist es wenig überraschend, dass vor allem auch Berliner Italiener Stammgäste sind. Doch egal woher die Gäste auch kommen mögen, es erwartet sie ein Urlaub in Italien. Die gemütliche helle Einrichtung, die original italienische Kaffeemaschine, herzhafte Snacks mit Ricotta und italienischem Schinken oder auch vegetarisch mit Gemüse, süße Kreationen in Fingerfood-Größe und Torten für einen köstlichen Sonntag oder einen besonderen Anlass – hier gibt es wirklich alles, was sich der Gaumen nur wünschen kann. Alle Produkte sind ohne künstliche Zutaten und jeder Teig, jede Creme, jede Füllung und Glasur ist selbstgemacht. Im Gegensatz zu den typisch italienischen Bäckereien wird man im Mangiarte nicht von Neonlicht geblendet. Außerdem sind vor allem die süßen Teilchen nicht überzuckert, wie es besonders in Süditalien Tradition ist. Berardo und Ivan laden ihre Gäste zu einer Schlemmerreise durch Italien ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Berardo – Der Gastgeber

 

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“Ich habe schon so lange ich denken kann in der Gastronomie gearbeitet. Mit diesem Job kann man vor allem auch überall arbeiten. Ich bin in einem kleinen italienischen Dorf aufgewachsen und wollte in die Welt hinaus. Ich habe Philosophie studiert – und natürlich kann man auch auf der ganzen Welt philosophieren – aber in der Gastronomie trifft man die verschiedensten Leute und das finde ich toll. Ich bin vor zehn Jahren nach Berlin gekommen und lebe sehr gern hier. Mir gefällt das Multikulturelle und vor allem das Konzert- und Livemusik-Angebot. Die Stadt fühlt sich durch die vielen kleinen Kieze nicht wie eine hektische Großstadt an und ich fühle mich hier frei. Lange habe ich davon geträumt einen eigenen Laden aufzumachen. In Ivan habe ich den perfekten Partner dafür gefunden. Im Mangiarte bin ich der Gastgeber. Ich unterhalte mich gern mit den Gästen und berate Sie an der Theke oder sitze mit Ihnen auf ein Schwätzchen am Tisch – je nachdem was sich der Gast wünscht. Am liebsten mag ich unsere kleinen süßen Häppchen. Ivan überrascht mich immer mit einer neuen leckeren Kreation und so bekomme ich genau das, wonach ich Heimweh hätte. Ich möchte unseren Gästen die wundervolle Welt der italienischen Gebäcke und Kaffeespezialitäten zeigen. Mir war es auch besonders wichtig eine gemütliche Athmosphäre im Laden zu schaffen. Wer möchte, kann sich entspannt in die Sonne setzen, drinnen in Ruhe Zeitung lesen oder einfach ein paar Teilchen aus der Theke mit nach Hause nehmen. Unsere Gäste sollen sich hier wohl fühlen und ein bisschen Urlaub in Italien machen.” 

 

 

 

Ivan – Der Künstler

 

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“Ich habe Berardo vor zwei Jahren in Berlin kennen gelernt. Obwohl wir im selben Dorf geboren sind, haben wir uns erst durch gemeinsame Freunde in Berlin kennen gelernt. Ich backe leidenschaftlich gern und habe mich in einer Pasticceria in Bologna von einem Meisterkonditor ausbilden lassen. Doch ich konnte dort meine Kreativität nicht ausleben. Ich bin auch ein Künstler – ein Maler – und diese Kunst bringe ich in meine Kreationen ein. Ich finde meine Inspiration vor allem in der italienischen Kunst und antiken Mythologie. In der Backstube möchte ich kulinarische Kunstwerke erschaffen – optisch und geschmacklich. Natürlich backe ich traditionell italienisch aus den verschiedenen Regionen Italiens. Aber die italienischen Gebäcke, besonders die süditalienischen, sind viel zu süß. Daher verändere ich die Rezepte und erschaffe mit meinen eigenen Ideen Neues. Ich benutze nur natürlich Zutaten und stelle alles selbst her. Vom Teig bis zur Füllung – egal ob süß oder herzhaft. Ich möchte, dass unsere Gäste meinen Kreationen verfallen. Sie sind eine Sünde, aber eine himmlische. Man soll jede einzelne Zutat schmecken und dann kann das Gesamtzusammenspiel die Geschmacksknospen erobern. Die Idee verschiedene kleine Backwerke zu erschaffen, soll den Gästen die Möglichkeit geben, sich durch die verschiedenen Köstlichkeiten durchzuprobieren und bei jedem Bissen von mir verführt zu werden.”